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22 Dinge, die du kostenlos in Wien machen kannst

Von der Gloriette bis zum Geldmuseum: 22 Dinge, die kostenlos in Wien sind, mit Parks, Aussicht, Führungen und Museen ohne Eintritt.

Martin

Aktualisiert am 6. Okt. 2026  · 12 Min. Lesezeit
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Die Gloriette im Schlosspark Schönbrunn, kostenlos in Wien zugänglich

Foto: Iuno3, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

Wien ist keine billige Stadt, aber erstaunlich vieles ist kostenlos in Wien: barocke Parks, Führungen durch Rathaus und Parlament, Konzerte in der Kirche und eine ganze Reihe von Museen, die gar nichts oder an bestimmten Tagen nichts kosten.

Wir haben 22 Dinge ausgesucht, für die man keinen Eintritt zahlt. Öffnungszeiten und Gratis-Regeln haben wir mit Stand Oktober 2026 bei den Betreibern geprüft. Manche Museen haben nur wenige Stunden pro Woche offen, ein Blick auf die Website vor dem Besuch lohnt sich.

Unser Tipp

Den ersten Sonntag im Monat gut planen: Heeresgeschichtliches Museum, Uhrenmuseum und die Sonderausstellungen im Wien Museum sind dann für alle gratis und lassen sich gut an einem Tag verbinden.

1. Schlosspark Schönbrunn und Gloriette

Schlosspark Schönbrunn, 1130 Wien

Die Gloriette im Schlosspark Schönbrunn, kostenlos in Wien zugänglich
Die Gloriette über dem Schlosspark · Foto: Iuno3, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
Gloriette und Schloss Schönbrunn bei Sonnenuntergang
Schönbrunn am Abend · Foto: Ritter vom Hohen Fels, CC0, Wikimedia Commons

Für das Schloss braucht man ein Ticket, für den Park nicht. Der Schlosspark Schönbrunn ist täglich ab 6.30 Uhr geöffnet und kostet keinen Eintritt. Vom Schloss geht es über die Wege hinauf zur Gloriette, rund 15 bis 20 Minuten bergauf.

Oben steht man vor dem Säulenbau von 1775 und schaut über das Parterre, das Schloss und die Dächer der Stadt bis zum Kahlenberg. Bezahlen muss man nur für die Dachterrasse der Gloriette, der Blick vom Hügel davor ist gratis.

GeöffnetOktober 6.30 bis 19 Uhr, November 6.30 bis 17.30 Uhr

EintrittPark frei, Gloriette-Terrasse kostenpflichtig

ÖffisU4 Schönbrunn oder Hietzing

2. Augarten

Obere Augartenstraße 1, 1020 Wien

Haupttor des Augartens mit dem Flakturm im Hintergrund
Haupttor und Flakturm im Augarten · Foto: Harvey Kneeslapper, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

Kaiser Joseph II. hat den Augarten am 30. April 1775 für alle geöffnet. Über dem Eingangsportal von Isidore Canevale steht bis heute die Widmung „Allen Menschen gewidmeter Erlustigungs-Ort, von Ihrem Schätzer“.

Der Augarten gilt als älteste erhaltene barocke Gartenanlage Wiens. Lange, schnurgerade Alleen führen vorbei an der Porzellanmanufaktur Augarten, dem Sitz der Wiener Sängerknaben und dem Filmarchiv Austria. Mitten im Grün stehen zwei Flaktürme aus dem Zweiten Weltkrieg, fast 50 Meter hoch. Die Öffnungszeiten richten sich nach dem Sonnenuntergang.

Eintrittfrei

Öffentlich seit1775

Geöffnetje nach Jahreszeit bis Sonnenuntergang

3. Botanischer Garten der Universität Wien

Rennweg 14, 1030 Wien

Maria Theresia ließ den Garten 1754 als Heilpflanzengarten für die medizinische Fakultät anlegen. Er liegt bis heute an derselben Stelle, direkt neben dem Belvederegarten. Auf rund acht Hektar wachsen etwa 11.000 Pflanzenarten, darunter seltene und gefährdete.

Der Eintritt ist frei, der Garten hat das ganze Jahr geöffnet. Im Oktober sperrt er von 10 bis 17 Uhr auf, bei Sturmwarnung bleibt er zu. An Wochenenden bietet der Garten Führungen an.

GeöffnetOktober täglich 10 bis 17 Uhr

Eintrittfrei

ÖffisStraßenbahn 71 Unteres Belvedere

4. Lainzer Tiergarten

Hermesstraße, 1130 Wien

Forststraße im Lainzer Tiergarten
Forststraße im Lainzer Tiergarten · Foto: Herzi Pinki, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

Das ehemalige kaiserliche Jagdgebiet ist heute Naturschutzgebiet und frei zugänglich. Im Wald leben unter anderem Wildschweine, darum gilt im ganzen Tiergarten Hundeverbot. Radfahren ist ebenfalls verboten, ausgenommen sind Kinderräder für Kinder im Vorschulalter.

Hinein kommt man durch mehrere Tore, etwa das Lainzer Tor, das Nikolaitor oder das St. Veiter Tor. Bis 11. Oktober 2026 ist von 8 bis 18.30 Uhr offen, danach werden die Zeiten kürzer. Im Tiergarten steht die Hermesvilla, die Kaiser Franz Joseph für Elisabeth bauen ließ.

Geöffnetbis 11. Oktober 8 bis 18.30 Uhr

Eintrittfrei

WichtigHunde- und Radverbot

5. Kahlenberg und Leopoldsberg

Kahlenberg, 1190 Wien

Vom Kahlenberg sieht man an klaren Tagen über die ganze Stadt, die Donau und das Marchfeld. Der Berg hieß früher Sauberg, wohl wegen der Wildschweine in den Eichenwäldern. Die Josefskirche am Gipfel wurde bei der Türkenbelagerung 1683 zerstört und danach wieder aufgebaut.

Hinauf fährt der Bus 38A ab der U4 Heiligenstadt, schöner ist der Weg zu Fuß durch die Weingärten. Vom Kahlenberg führt ein Spazierweg weiter zum Leopoldsberg, der steil über der Donau aufragt.

Eintrittfrei

ÖffisBus 38A ab U4 Heiligenstadt

6. Donauinsel

Donauinsel, 1220 Wien

Abendstimmung auf der Donauinsel in Wien
Abend auf der Donauinsel · Foto: Zblace, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
Weg auf der Donauinsel bei der Steinspornbrücke
Bei der Steinspornbrücke · Foto: Leonhard Lenz, CC0, Wikimedia Commons

Die Donauinsel entstand zwischen 1972 und 1988 als Teil des Hochwasserschutzes, gemeinsam mit der Neuen Donau. Bewegt wurden dafür 38 Millionen Kubikmeter Material. Herausgekommen ist ein 21 Kilometer langer Streifen, der an manchen Stellen nur 70 Meter breit ist.

Heute ist die Insel das größte Erholungsgebiet Wiens direkt am Wasser. Man kann radeln, laufen, grillen auf den ausgewiesenen Plätzen oder im Sommer baden, alles ohne Eintritt. Im Herbst ist es ruhig, die Wege sind breit und asphaltiert. Mehr Platz bekommt man kostenlos in Wien nirgends.

Länge21 Kilometer

Eintrittfrei

ÖffisU1 Donauinsel, U6 Neue Donau

7. Prater Hauptallee

Prater Hauptallee, 1020 Wien

Joseph II. hat den Prater 1766 für alle Menschen geöffnet. Die schnurgerade Hauptallee gibt es schon seit 1538, sie führt rund viereinhalb Kilometer vom Praterstern bis zum Lusthaus. Privatautos sind hier seit den 1960er Jahren weitgehend verboten.

Unter den Kastanien laufen, radeln und spazieren die Wienerinnen und Wiener zu jeder Jahreszeit. Auch der Wurstelprater mit dem Riesenrad kostet keinen Eintritt, bezahlt wird nur pro Fahrt. Wer kostenlos in Wien Sport machen will, findet hier eine der beliebtesten Laufstrecken.

Längerund 4,5 Kilometer

Eintrittfrei

ÖffisU1 und U2 Praterstern

8. Führung durch das Wiener Rathaus

Friedrich-Schmidt-Platz 1, 1010 Wien

Die Stadt Wien bietet regelmäßig kostenlose Führungen durch ihr Rathaus an, jeweils Montag, Mittwoch und Freitag um 13 Uhr. Treffpunkt ist die Stadtinformation beim Eingang Friedrich-Schmidt-Platz. Man muss sich vorher online anmelden, pro Termin gibt es höchstens 50 Plätze.

Geführt wird auf Deutsch, Audioguides gibt es kostenlos auf Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Russisch. An Sitzungstagen, Feiertagen und bei Großveranstaltungen fallen die Führungen aus.

TermineMo, Mi und Fr 13 Uhr

Anmeldungonline, Platz begrenzt

ÖffisU2 Rathaus

9. Parlament

Dr.-Karl-Renner-Ring 3, 1010 Wien

Seit der Generalsanierung ist das Parlament an der Ringstraße offener als je zuvor. Alle Führungen sind gratis, sie finden von Montag bis Samstag statt und lassen sich online reservieren. Zur Auswahl stehen etwa Touren zur Architektur, zur Bibliothek oder zur Geschichte der Frauen im Parlament.

Ohne Führung kann man das Besucherzentrum Demokratikum besuchen. Interaktive Stationen erklären dort, wie die österreichische Demokratie funktioniert. Beim Eingang gibt es eine Sicherheitskontrolle, ein amtlicher Lichtbildausweis ist Pflicht.

GeöffnetMo 8 bis 13 Uhr, Di, Mi und Fr 8 bis 18 Uhr, Do 8 bis 21 Uhr, Sa 9 bis 17 Uhr

MitbringenLichtbildausweis

ÖffisU2 und U3 Volkstheater

10. Ankeruhr am Hohen Markt

Hoher Markt 10-11, 1010 Wien

Die Ankeruhr am Hohen Markt in Wien
Die Ankeruhr am Hohen Markt · Foto: Rəcəb Yaxşı, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
Figuren der Ankeruhr am Hohen Markt
Ankeruhr im Detail · Foto: Rizka, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

Die Ankeruhr spannt sich wie eine Brücke zwischen zwei Gebäuden der früheren Anker-Versicherung. Gestaltet hat sie der Jugendstilmaler Franz Matsch, das Uhrwerk stammt vom Hofuhrmacher Franz Morawetz.

Jede Stunde zieht eine Figur aus der Wiener Geschichte vorbei. Um 12 Uhr kommen alle zwölf Figurengruppen nacheinander, jede mit eigener Musik. Die Figuren aus getriebenem Kupfer sind 2,6 bis 2,8 Meter hoch. Wer pünktlich kurz vor Mittag am Hohen Markt steht, sieht das ganze Programm.

Figurenparadetäglich 12 Uhr

ÖffisU1 und U4 Schwedenplatz, U1 und U3 Stephansplatz

11. Konzerte in der Peterskirche

Petersplatz, 1010 Wien

Die barocke Peterskirche liegt nur ein paar Schritte vom Graben entfernt. Sie wurde ab 1701 neu gebaut und war um 1733 fertig, die Kuppel ist 57 Meter hoch.

Täglich um 13.30, 15 und 19 Uhr gibt es in der Kirche freie Konzerte mit Orgel oder Chor, meist als kurze Andacht gestaltet. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Live-Musik gibt es kostenlos in Wien sonst selten so verlässlich. Die Kirche ist werktags von 7.30 bis 19 Uhr offen, am Wochenende ab 9 Uhr.

Konzertetäglich 13.30, 15 und 19 Uhr

Eintrittfrei, Spende erbeten

ÖffisU1 und U3 Stephansplatz

12. Karl-Marx-Hof

Heiligenstädter Straße 82-92, 1190 Wien

Fassade des Karl-Marx-Hofs in Döbling
Der Karl-Marx-Hof in Döbling · Foto: Naturpuur, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
Torbögen des Karl-Marx-Hofs
Torbögen am Karl-Marx-Hof · Foto: Naturpuur, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

Der Karl-Marx-Hof ist der bekannteste Gemeindebau der Stadt. Geplant hat ihn Karl Ehn, gebaut wurde zwischen 1927 und 1930. Mit rund einem Kilometer Länge gehört er zu den längsten zusammenhängenden Wohnbauten der Welt.

Die rote Fassade mit den Türmen und großen Torbögen sieht man am besten vom 12.-Februar-Platz direkt gegenüber der U4-Station Heiligenstadt. Durch die Höfe darf man spazieren, die Stiegenhäuser sind privat. Bitte Rücksicht auf die Menschen nehmen, die hier wohnen.

Erbaut1927 bis 1930

ÖffisU4 Heiligenstadt

Eintrittfrei, Höfe öffentlich zugänglich

13. Wien Museum Karlsplatz

Karlsplatz 8, 1040 Wien

Das bekannteste Beispiel dafür, dass Kultur kostenlos in Wien sein kann: Seit der Wiedereröffnung im Dezember 2023 ist die Dauerausstellung „Wien. Meine Geschichte“ für alle gratis. Sie erzählt die Stadtgeschichte von den ersten Siedlungen bis in die Gegenwart, mit Gemälden von Gustav Klimt und vielen Originalen aus der Stadt.

Nur für die Sonderausstellungen zahlt man etwas, allerdings nicht immer: Unter 19 Jahren und am ersten Sonntag im Monat sind auch sie gratis. Ein digitaler Guide ist kostenlos, unter anderem in einfacher Sprache und in Gebärdensprache.

GeöffnetDi, Mi und Fr 9 bis 18 Uhr, Do 9 bis 21 Uhr, Sa und So 10 bis 18 Uhr

EintrittDauerausstellung frei

ÖffisU1, U2 und U4 Karlsplatz

14. Heeresgeschichtliches Museum

Arsenal 1, 1030 Wien

Das Heeresgeschichtliche Museum im Arsenal zeigt Militärgeschichte von Ritterrüstungen bis ins 20. Jahrhundert. Das bekannteste Stück ist das Auto, in dem Erzherzog Franz Ferdinand 1914 in Sarajevo erschossen wurde.

Am ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt für alle frei, um 12.30 Uhr gibt es an diesem Tag eine Führung. Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre zahlen nie. Seit April 2026 hat das Museum Dienstag bis Sonntag von 9 bis 17 Uhr offen.

Gratisjeden ersten Sonntag im Monat

GeöffnetDi bis So 9 bis 17 Uhr

Sonst3,50 Euro, ermäßigt 2,50 Euro

15. Uhrenmuseum

Schulhof 2, 1010 Wien

Das Uhrenmuseum gehört zum Wien Museum und zeigt die größte historische Uhrensammlung Österreichs. Mehr als 700 Exponate reichen vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert, darunter das alte Turmuhrwerk des Stephansdoms.

Am ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt für alle frei, unter 19 Jahren immer. Seit Juli 2026 ist das Museum nur mehr von Freitag bis Sonntag offen, jeweils 10 bis 17 Uhr.

Gratiserster Sonntag im Monat

GeöffnetFr bis So 10 bis 17 Uhr

ÖffisU3 Herrengasse

16. Geldmuseum der Oesterreichischen Nationalbank

Otto-Wagner-Platz 3, 1090 Wien

Im Hauptgebäude der Nationalbank am Otto-Wagner-Platz zeigt das Geldmuseum 2.600 Jahre Geldgeschichte und mehr als 200 Jahre Bankgeschichte. Man erfährt außerdem, was eine Zentralbank eigentlich macht und wie sich die Währungspolitik über die Zeit verändert hat. Neben der Dauerausstellung zeigt das Museum wechselnde Sonderausstellungen.

Dauerausstellung und Sonderausstellungen sind kostenlos. Geöffnet ist Dienstag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr, am Wochenende bleibt das Museum zu.

GeöffnetDi bis Fr 9 bis 17 Uhr

Eintrittfrei

17. Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes

Wipplingerstraße 6-8, 1010 Wien

Im Alten Rathaus hat das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) seinen Sitz, mit Archiv, Bibliothek und einer Dauerausstellung. Sie behandelt die NS-Herrschaft in Österreich, Widerstand und Verfolgung, ebenso die Vorgeschichte und den Umgang damit nach 1945.

Gezeigt werden Fotos, Dokumente und Originalobjekte, die Texte sind auf Deutsch und Englisch. Der Eintritt ist frei. Für alle, die kostenlos in Wien Zeitgeschichte verstehen wollen, ist die Ausstellung eine gute Adresse, auch für Schulklassen.

GeöffnetMo bis Mi und Fr 9 bis 17 Uhr, Do 9 bis 19 Uhr

Eintrittfrei

ÖffisU1 und U4 Schwedenplatz

18. Feuerwehrmuseum

Am Hof 7, 1010 Wien

In der Zentralfeuerwache Am Hof erzählt das Feuerwehrmuseum in acht Räumen die Geschichte der Wiener Berufsfeuerwehr über mehr als drei Jahrhunderte. Zu sehen sind historische Löschgeräte, Uniformen, Fotos, Gemälde und Dokumente.

Der Eintritt ist frei, das ganze Museum ist barrierefrei. Allerdings sind die Öffnungszeiten kurz: sonntags und an Feiertagen von 9 bis 12 Uhr, dienstags von 14 bis 17 Uhr.

GeöffnetSo und Feiertag 9 bis 12 Uhr, Di 14 bis 17 Uhr

Eintrittfrei

ÖffisU3 Herrengasse

19. Circus- und Clownmuseum

Ilgplatz 7, 1020 Wien

Das kleine Museum in der Leopoldstadt sammelt Erinnerungsstücke aus Zirkus und Varieté verschiedener Epochen, dazu Zauberrequisiten und Kurioses aus der Geschichte der Schausteller. Viele Stücke erzählen auch von der Geschichte des Praters gleich nebenan.

Es wird ehrenamtlich betrieben und hat nur einmal pro Woche offen: sonntags von 10 bis 13 Uhr, das ganze Jahr. Der Eintritt ist frei. Nach Anmeldung gibt es Führungen auch außerhalb dieser Zeit.

GeöffnetSo 10 bis 13 Uhr

Eintrittfrei

20. Wiener Bezirksmuseen

Jeder Wiener Bezirk hat ein eigenes Museum, dazu kommen sechs Sondermuseen. Alle werden ehrenamtlich geführt. Der Eintritt ist überall frei. Gezeigt wird, wie sich das jeweilige Grätzl entwickelt hat, mit Fotos, Plänen, Alltagsgegenständen und wechselnden Ausstellungen.

Ein Netz von Bezirksmuseen in allen Bezirken gilt als Besonderheit unter den europäischen Städten. Die Öffnungszeiten sind meist kurz und von Museum zu Museum verschieden, darum vorher auf bezirksmuseum.at nachsehen.

Anzahl23 Bezirksmuseen und 6 Sondermuseen

Eintrittfrei

Infosbezirksmuseum.at

21. Zentralfriedhof

Simmeringer Hauptstraße 234, 1110 Wien

Präsidentengruft und Hauptallee am Wiener Zentralfriedhof
Präsidentengruft und Hauptallee · Foto: Jacek Rużyczka, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
Eingang am Tor 2 des Wiener Zentralfriedhofs
Tor 2 des Zentralfriedhofs · Foto: SchiDD, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

Der Zentralfriedhof ist rund zwei Quadratkilometer groß und einer der größten Friedhöfe Europas. Vom Haupttor (Tor 2) führt die Hauptallee direkt auf die Friedhofskirche zum heiligen Karl Borromäus zu.

Links und rechts davon liegen die Ehrengräber. In der Gruppe 32A ruhen Beethoven, Schubert, Brahms, Gluck, Hugo Wolf, Lanner und beide Johann Strauss. Wer kostenlos in Wien ein Stück Musikgeschichte sehen will, ist hier richtig. Von 1. Oktober bis 2. November hat der Friedhof von 7 bis 18 Uhr offen.

Geöffnet1. Oktober bis 2. November 7 bis 18 Uhr

Eintrittfrei

ÖffisStraßenbahn 11 und 71 Zentralfriedhof 2. Tor

22. Friedhof St. Marx

Leberstraße 6-8, 1030 Wien

St. Marx ist der letzte erhaltene Biedermeierfriedhof Wiens. Am 6. Dezember 1791 wurde hier Wolfgang Amadeus Mozart begraben. Wo genau, weiß niemand, ein Grabdenkmal markiert die vermutete Stelle.

Seit der Zentralfriedhof in den 1870er Jahren aufsperrte, wird in St. Marx niemand mehr beerdigt. Zwischen den alten Grabsteinen geht man heute fast allein spazieren. Von Oktober bis März ist täglich von 6.30 bis 18.30 Uhr offen.

GeöffnetOktober bis März 6.30 bis 18.30 Uhr

Eintrittfrei

ÖffisStraßenbahn 18 und 71 St. Marx

Gut zu wissen

  • Alle unter 19 Jahren kommen in die Bundesmuseen und in alle Standorte des Wien Museum gratis. Mit Kindern ist vieles kostenlos in Wien, das für Erwachsene etwas kostet.
  • Für die Gratis-Führungen in Rathaus und Parlament online reservieren, die Plätze sind begrenzt. Im Parlament ist ein Lichtbildausweis Pflicht.
  • Wer kostenlos in Wien unterwegs ist, braucht auch kein Mineralwasser zu kaufen: Das Leitungswasser kommt aus den Hochquellen und an vielen Plätzen stehen Trinkbrunnen.
  • Bei Sturm sperren Parks wie der Botanische Garten oder der Lainzer Tiergarten aus Sicherheitsgründen zu.

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Kostenlos in Wien: häufige Fragen

Welche Museen sind kostenlos in Wien?

Immer gratis sind die Dauerausstellung im Wien Museum Karlsplatz, das Geldmuseum der Nationalbank, die Ausstellung des DÖW im Alten Rathaus, das Feuerwehrmuseum Am Hof, das Circus- und Clownmuseum und alle 23 Bezirksmuseen.

An welchem Tag ist der Eintritt in Wiener Museen frei?

Am ersten Sonntag im Monat sind das Heeresgeschichtliche Museum, das Uhrenmuseum, die Hermesvilla und die Sonderausstellungen im Wien Museum Karlsplatz für alle gratis.

Wo hat man kostenlos in Wien einen schönen Ausblick?

Vom Hügel vor der Gloriette im Schlosspark Schönbrunn und vom Kahlenberg. Beide kosten keinen Eintritt, nur die Dachterrasse der Gloriette ist kostenpflichtig.

Kann man das Wiener Rathaus gratis besichtigen?

Ja. Die Stadt Wien bietet Montag, Mittwoch und Freitag um 13 Uhr kostenlose Führungen an. Eine Online-Anmeldung ist nötig, pro Termin gibt es höchstens 50 Plätze.

Was kann man im Herbst kostenlos in Wien unternehmen?

Spaziergänge im Augarten, im Lainzer Tiergarten oder auf der Prater Hauptallee, eine Wanderung auf den Kahlenberg und an Regentagen die Gratis-Museen. Die Peterskirche bietet täglich freie Konzerte.

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Martin

Martin ist Herausgeber und Chefredakteur von WIENINSIDE und einer, der mit Wien nie fertig wird. Macht irgendwo ein neuer Hotspot auf, will er ihn sehen. Unterwegs bleibt er vor Fassaden stehen, an denen andere vorbeigehen, denn Architektur ist seine große Leidenschaft. Und am Ende des Tages zählt für ihn eines: gut essen. Bei WIENINSIDE schreibt er über Essen, Architektur, Sport, Freizeit und alles, was die Stadt gerade bewegt.

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